So wählst du einen passenden Rennradhelm
Worauf es bei Passform, Sicherheitsnorm, Belüftung und Austausch wirklich ankommt.

Ein Fahrradhelm kann nicht jede Verletzung verhindern. Ein zertifiziertes Modell, das richtig sitzt, gehört dennoch zu einer vernünftigen Vorbereitung auf jede Fahrt.
Mit der Norm beginnen
Achte auf die Sicherheitskennzeichnung, die in deinem Land gilt. Miss den Kopfumfang knapp über den Augenbrauen und nutze die Größentabelle nur als Ausgangspunkt: Kopfformen unterscheiden sich, auch bei gleichem Umfang.
Der richtige Sitz
Der Helm liegt waagerecht auf dem Kopf und schützt die Stirn, ohne die Sicht zu behindern. Er fühlt sich rundum gleichmäßig an, bleibt bei einer leichten Kopfbewegung stabil und erzeugt keine Druckpunkte. Das Drehrad dient zur Feinjustierung, nicht zum Ausgleich einer falschen Größe.
Die seitlichen Riemen treffen sich knapp unter dem Ohr. Unter den Kinnriemen passen ein bis zwei Finger, während du den Mund noch bequem öffnen kannst.
Belüftung und Austausch
Mehr Öffnungen bedeuten nicht automatisch bessere Kühlung; auch innere Luftkanäle und Sitzposition zählen. Trage den Helm im Laden einige Minuten, um Druckstellen zu erkennen.
Ersetze ihn nach einem bedeutenden Aufprall, auch wenn außen wenig zu sehen ist. Beschädigte Riemen, eine gelöste Schale oder ein defektes Haltesystem sind ebenfalls klare Austauschgründe.
